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Im siebten Himmel mit einem Vampir: Argeneau Vampir 10

Im siebten Himmel mit einem Vampir: Argeneau Vampir 10

Titel: Im siebten Himmel mit einem Vampir: Argeneau Vampir 10 Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Lynsay Sands
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waren Blutegellein häufiges Problem. Aber hier war der Sand entweder natürlichen Ursprungs oder die Latimers hatten ihn heranschaffen lassen. So oder so würde ihr nichts passieren, solange sie sich von den Felsen links und rechts sowie von den Felsspitzen fernhielt, die vor ihr aus dem Wasser ragten.
    Nachdem sie ihr Handtuch auf den Sand gelegt hatte, beleuchtete sie noch einmal mit der Taschenlampe die Bäume hinter ihr. Da sie nichts Ungewöhnliches entdecken konnte und sich auch niemand auf sie stürzte, machte sie die Lampe aus. Einen Moment lang konnte sie rein gar nichts sehen und fast hätte sie die Taschenlampe wieder eingeschaltet. Doch dann sah sie das Mondlicht, das vom See reflektiert wurde, und ganz allmählich konnte sie ihre Umgebung deutlicher erkennen. Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie gebannt den Atem angehalten hatte. Sie legte die Lampe auf den dunklen Fleck im Sand, bei dem es sich um ihr Handtuch handelte, dann hielt sie einen Zeh ins Wasser, das genau die richtige Temperatur hatte. Zuerst zog sie Shorts und Slip aus und warf beides auf das Handtuch, danach streifte sie das T-Shirt über den Kopf und entledigte sich auch ihres BHs, den sie eigentlich überhaupt nicht brauchte.
    Schließlich drehte sie sich wieder zum See um und ging ins Wasser, das sich auf ihrer erhitzten Haut wohltuend anfühlte. Sie schloss die Augen und seufzte, als die Hitze aus ihrem Körper zu weichen begann. Das Wasser stieg höher und höher, je weiter sie in den See watete. Es umspielte ihre Waden, die Knie, die Oberschenkel, und dann.... Unwillkürlich schnappte sie nach Luft, als das kühle Wasser ihren Schritt erreichte, und es fühlte sich an, als würde ein elektrischer Schlag ihren Körper durchzucken. Sie wusste jedoch, dass das Gefühl gleich wieder vorüber sein würde, also ging sie entschlossen weiter, bis das Wasser auch ihre Brüste bedeckte. Vorsichtig ließ sie den Kopf in den Nacken sinken, um ihr Haar nass zu machen. Dabei blickte sie zum Himmel und bemerkte, dass liier nicht so viele Sterne zu sehen waren wie in Magnetawan. Sie überlegte, was der Grund dafür sein mochte, als sie plötzlich einen Zweig knacken hörte.
    Sie versteifte sich und hob den Kopf, um zum Ufer zu schauen. Erschrocken riss sie die Augen auf, als sie dort eine Gestalt entdeckte, die neben ihrem Handtuch am Strand stand. Panik wollte soeben von ihr Besitz ergreifen, da erkannte sie, dass es sich um Mortimer handelte. „Du bist ja schon zurück”, rief sie ihm erleichtert zu.
    „Decker und Bricker haben mich auf halber Strecke abgepasst, damit ich nicht ganz so lange unterwegs sein musste”, erklärte er.
    Sam stutzte. Wenn das so war, dann hätte er doch viel eher zurück sein müssen. Aber vermutlich hatte er noch irgendwo mit Decker und Bricker einen Kaffee getrunken, bevor er sich auf den Rückweg gemacht hatte. Das wäre auch nur gerecht gewesen, hatten sie ihm damit doch einiges an Fahrzeit erspart. Sie äußerte sich aber nicht dazu, immerhin war ihr Verstand mit anderen Dingen beschäftigt, da ihr nämlich bewusst wurde, dass sie splitternackt im Wasser stand. Ein prüfender Blick ergab jedoch, dass alles Wichtige unter der Wasseroberfläche verborgen war. „Im Cottage ist es so heiß”, rief sie Mortimer zu. „Da wollte ich mich ein bisschen abkühlen. Ich bin froh, dass du wieder da bist. Ich habe nämlich schrecklichen Hunger.”
    „Den habe ich auch”, erwiderte Mortimer, aber seine Stimme klang belegt und verlieh den Worten einen zweideutigen Unterton, der Sam dazu veranlasste, argwöhnisch die Augen zusammenzukneifen. Nein, er konnte das nicht so gemeint haben, wie es bei ihr angekommen war, doch im nächsten Moment bekam sie den Mund nicht mehr zu, als sie sah, dass er sein T-Shirt und die Jeans auszog und zu ihren Sachen auf das Handtuch fallen ließ. Dann ging er mit zügigen Schritten ins Wasser.
    Mit großen Augen musterte sie ihn, aber sie sah nur seinen Körper in der Dunkelheit, der in Schatten, Schatten und noch mehr Schatten gehüllt war.” Sie bedauerte, dass sie ihre Taschenlampe am Ufer zurückgelassen hatte, aber schon im nächsten Moment war dieser Gedanke vergessen, da sie erkannte, dass er genau auf sie zuhielt. Sam verspürte den dringenden Wunsch, ans Ufer zu fliehen, doch der war nur von kurzer Dauer und wich einem anderen, stärkeren Wunsch nämlich abzuwarten und zu sehen, was sich ergeben würde. Sehr deutlich erinnerte sie sich noch an die Leidenschaft und die Begierde, als

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