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1943 - Hetzjagd auf Century

Titel: 1943 - Hetzjagd auf Century Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Unbekannt
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müssen wir ihn herunterlocken, und einige von uns verstecken sich hinter den Türen der laborähnlichen Räume. Sobald der Roboter hier ist, feuern wir alle gezielt und überlasten seinen Schutzschirm."
    „Hat er einen Schutzschirm, Trabzon?" fragte Rhodan.
    Der Computerspezialist hob zweifelnd die Schultern.
    „Woher soll ich das wissen? Als er erwachte, hatte er noch keinen."
    „Aber wir gehen besser davon aus", meinte Rhodan. „Ich bin mit Fees Vorschlag einverstanden. Die Frage ist nur: Wer meldet sich zu dem Himmelfahrtskommando und fliegt zwei Etagen höher, wo der Roboter lauert?"
    „Ich sagte schon einmal, ich melde mich freiwillig", sagte Monkey, der Oxtorner. „Ich bleibe dabei, ich steige im Antigravlift zwei Stockwerke höher und stelle mich notfalls dem Roboter. Ich bin stärker und reaktionsschneller als ihr."
    „In Ordnung, Monkey", sagte Perry Rhodan. „Ich will nur nicht, daß du das Gefühl hast, dich für uns opfern zu müssen, weil du dir in Zophengorn einiges an negativen Störungen geleistet hast."
    „Sehe ich so aus, als wollte ich mich opfern?" fragte Monkey bissig.
    „Nein", sagte Mondra Diamond ebenso bissig. „So siehst du wirklich nicht aus."
    „Keinen Streit jetzt!" beugte Rhodan jeder Eskalierung vor. „Monkey wird gehen. Wir anderen bereiten uns darauf vor, den Roboter zu empfangen, wenn er dem Oxtorner nach hier unten folgt. Bist du bereit, Monkey?"
    „Aber sicher!"
    Damit warf der Oxtorner sich mit aufgebautem Schutzschirm in den Antigravschacht und ließ sich nach oben tragen. Nur Sekunden später hörten die Gefährten seinen Schrei und über Funk die Warnung: „Geht in Deckung, erfolgt mir!"
    Kaum hatten Rhodan und seine Begleiter sich hinter offenstehenden Stahltüren verschanzt, da brach auch schon Monkey aus dem Antigravschacht, dicht gefolgt von dem vier Meter großen Roboter. Die Maschine feuerte aus Waffenarmen in der Brust und aus ihren Fingern. Monkeys Schutzschirm stand bereits kurz vor der Überlastung.
    Das war für die anderen das Zeichen zum Eingreifen. Perry Rhodan stürmte als erster hinter seiner Tür hervor und feuerte auf den Schutzschirm des Roboters. Fee Kellind und die anderen folgten. Sie richteten ihr Feuer auf einen einzigen Punkt, und der Schirm begann rötlich zu glühen.
    Aber das bedeutete noch lange nicht, daß die Maschine geschlagen wäre. Mondra Diamond, aus ihrer Deckung geeilt, erhielt einen energetischen Schlag vor ihren Schutzschirm, der sie nach hinten warf und stürzen ließ. Die ehemalige Zirkusartistin drehte sich im Fallen. Auf dem Bauch liegend, feuerte sie weiter.
    Tautmo Aagenfelt, tollkühn wie selten erlebt, warf sich neben sie auf den Boden und schoß. Trabzon Karett feuerte aus der Hüfte, und alle Strahlen vereinigten sich an einem Punkt des Schutzschirms des Roboter-Hünen.
    Ein mittleres Chaos brach aus. Kunststoffverkleidungen begannen zu schmoren, Laboreinrichtungen flogen mit dumpfen Geräuschen in die aufgehitzte Luft, Glas splitterte, Sirenen heulten auf, und auf einmal setzten sich die bislang verborgenen Sprinkleranlagen in Funktion: Wasserstrahlen, offensichtlich versetzt mit anderen Stoffen, trafen erhitzte Stellen und kleine Brände. Dampf stieg in immer stärkeren Wolken auf, dazwischen zuckten die Energieentladungen der Schießerei.
    Perry Rhodan und Fee Kellind feuerten im Knien. Langsam färbte sich der Schutzschirm des Robots blutrot, wurde dunkler und dunkler. Erste feine Risse überzogen ihn wie ein Netz.
    Doch dann zeigte der Roboter, was tatsächlich in ihm steckte.
    Er fuhr weitere Waffenarme aus der Brust und schoß nun aus mehreren Mündungen. Der aufsteigende Qualm schien ihn nicht zu irritieren. Dabei marschierte er langsam auf die Terraner zu.
    Monkey mußte als erster zurückweichen, dann Rhodan und Kellind. Mondra Diamond und Tautmo Aagenfelt sprangen auf und rannten tiefer in den Korridor hinein. Trabzon Karett schrie entsetzt auf, als er einen Treffer erhielt.
    Der Robot folgte ihnen, ununterbrochen feuernd. Sein Schutzschirm war jetzt wieder normal, fast unsichtbar. Wie ein blitzendes und funkelndes Schemen schob sich der schwarze Riese in seinem Schutzschirm durch das Inferno aus Qualm, Wasserstrahlen und Flammen.
    Der Viermetergigant trieb die Menschen vor sich her. Zum Glück kam er nicht auf den Gedanken, ebenfalls Punktfeuer auf einen von ihnen zu geben. Der- oder diejenige hätte wohl kaum eine Chance gehabt.
    Perry Rhodan brauchte die Gefährten erst gar nicht zur Eile

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