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Gaunts Geister - Band 1-3

Gaunts Geister - Band 1-3

Titel: Gaunts Geister - Band 1-3 Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Dan Abnett , Christian Jentzsch
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kompetenter
medizinischer Arbeit requirieren.< Ich will hier morgen früh Putzkolonnen
des Gesundheitsamts mit Hochdruckschläuchen und Dampfreinigern sehen. Ich will
Desinfektionsmittel. Ich will sechzig Feldbetten und Bettwäsche. Vier
Operationstische mit Scheinwerfern, Schirmen und Instrumenten, Flakbretter für
die Wände und Fenster, anständige Stromversorgung, den neuerlichen Anschluss
der Wasserleitungen und der Heizungen und eine Reparatur des verdammten Dachs!
Verstanden?«
    »Ich ...«
    »Haben Sie mich verstanden,
Politoffizier Langana?« Langana zögerte. »Für diese Anforderungsliste muss ich mich
mit dem Oberkommando in Verbindung setzen.«
    »Dann tun Sie das!«, blaffte
Curth.
    Dorden schaute interessiert zu.
Er mochte sie bereits. »Benutzen Sie meinen Makropol-Kasten-Code: 678/cu. Verstanden?
Der wird Ihnen die Befugnis geben, meine Anforderung zu bearbeiten. Und tun Sie
es sofort, Langana!«
    Der Kommissar salutierte kurz
und marschierte dann aus der Halle. Er musste sich an den grinsenden
tanithischen Sanitätern vorbeizwängen. Dorden wandte sich an die Frau. »Meinen
Dank, Doktor Curth. Die Tanither stehen in Ihrer Schuld.«
    »Tun Sie einfach Ihre Arbeit,
dann werden wir prima miteinander auskommen«, erwiderte sie schonungslos offen.
    »Ich habe jetzt schon mehr
verwundete Flüchtlinge, als ich verkraften kann. Ich will nicht, dass ich von
Ihren Verwundeten überschwemmt werde, wenn die Kämpfe erst einmal begonnen
haben.«
    »Natürlich wollen Sie das
nicht. Ich bin Ihnen sehr dankbar, Frau Doktor.« Dorden bedachte sie mit einem
aufrichtigen Lächeln. Sie schien etwas aufzutauen und erwiderte das Lächeln, aber
dann drehte sie sich um und führte ihre Mannschaft hinaus.
    »Wir kommen in zwei Tagen
wieder und helfen Ihnen bei der Einrichtung.«
    »Doktor?«
    Sie blieb stehen und drehte
sich wieder um.
    »Wie überfüllt sind Sie? Mit
Verwundeten, meine ich.« Sie seufzte. »Bis über die Grenzen dessen, was wir
bewältigen können.«
    »Könnten Sie noch sechs Mann
ausgebildetes Personal brauchen?«, fragte Dorden. Beiläufig zeigte er auf seine
wartenden Feldärzte und Sanitäter. »Wir haben noch keine Verwundeten, die wir
behandeln müssen — möge der Imperator über uns wachen. Bis dahin wäre es uns
ein Vergnügen, Ihnen zu helfen.«
    Curth warf einen Blick auf ihre
Leute. »Vielen Dank. Ich weiß Ihr Angebot zu schätzen. Bitte folgen Sie uns.«
     
    Varl beaufsichtigte die
Nachschub-Abteilung und trug dank der Kraft seines künstlichen Arms mehr als
nur seinen Anteil. Mit einer dreißig Mann starken Truppe beaufsichtigte er die
Stapelung und Lagerung der tanithischen Versorgungsgüter. In der Halle gab es
bereits reichlich Material, das gut beschriftet war und durch dreifach
vorhandene Bestands-Datentafeln identifiziert werden konnte, aber es war noch
mehr als genug Platz für den Nachschub und die Munition, die sie selbst
mitgebracht hatten.
    Der nächste Laster fuhr
rückwärts vor den Eingang, und Domor, Cocoer und Brostin halfen, die Kisten mit
den Verbrauchsgütern auf die entsprechenden Stapel zu hieven. Varl hatte für
die Munition, die später eintreffen würde einen anderen Bereich reserviert.
    Als der Sergeant ihn rief, sah
Caffran auf. »Machen Sie hinten einen Kontrollgang«, befahl Varl, »und
vergewissern Sie sich, dass der rückwärtige Teil der Halle sicher ist.«
    Caffran nickte, nahm seine
Jacke und seinen Tarnumhang von einem Kistenstapel in der Nähe und zog die
Sachen wieder an. Er schwitzte immer noch von der Arbeit. Er nahm sein
Lasergewehr und ging an den Stapeln mit Nachschubkisten vorbei in die
Dunkelheit und die Schatten an der Rückwand, um dort nach Löchern zu suchen.
    Irgendwas huschte durch die
Dunkelheit.
    Er schwang sein Gewehr herum.
Nagetiere?
    Es gab keine weiteren
Bewegungen. Caffran schlich sich vorwärts und sah, dass eine Kiste an der Ecke
angenagt war. Die in Plastik eingewickelten Päckchen mit getrocknetem Zwieback
waren geplündert worden. Eindeutig Nagetiere. Eine Spur aus Krümeln und
Plastikfetzen führte von der Kiste weg. Sie mussten Fallen aufstellen — und
wahrscheinlich auch Gift ausstreuen.
    Er blieb stehen. Das Loch in
der Seite der Kiste war viel zu hoch, um das Werk von Nagern sein zu können. Es
sei denn, in den Kloaken dieser Stadt gab es Nagetiere, die so groß wie Hunde
waren, was ihn angesichts des riesigen Maßstabs von allem anderen hier in der
Vervunmakropole nicht weiter überraschen würde.
    Er entsicherte sein

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