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Two Night Stand

Two Night Stand

Titel: Two Night Stand Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Ki-Ela Stories
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merken, oder? Er ist witzig.“
    Shona ging ins Wohnzimmer und ließ sich auf das Sofa plumpsen, sie streckte die Arme nach Tim aus, er setzte sich zu ihr und gab ihr einen zärtlichen Kuss.
    „Und… also… findest du ihn attraktiv?“, Tim musste sich zwingen, sich nicht von Shonas Zärtlichkeiten ablenken zu lassen.
    „Joa, er sieht schon nicht schlecht aus…“, sie versuchte ihn weiter zu küssen, doch Tim drehte den Kopf weg.
    „Findest du?“, fragte er misstrauisch.
    „Ja, ganz schnucklig“, sie setzte sich rittlings auf seinen Schoß und schlang die Arme um seinen Hals, sanft küsste sie sich seinen Hals entlang.
    „Schnuckelig?“
    „ Hmhm…“, schnurrte Shona an seinem Ohrläppchen.
    „Ich finde, er könnte wieder etwas mehr Sport machen, er bekommt langsam einen Bauchansatz.“
    „Findest du? Ist mir nicht aufgefallen, er ist doch schlank“, sie krabbelte mit ihren Fingern unter sein Shirt und streichelte über Tims nackte Haut.
    „Hast du ihn dir denn so genau angeschaut?“, argwöhnte er.
    „Na ja, man guckt sich sein Gegenüber ja an“, Shona versuchte, ihm das Shirt über den Kopf zu ziehen, doch Tim hielt ihre Hände fest.
    „Tut man das?“, bohrte er weiter.
    „Ja“, sie zuckte mit den Schultern, was sollte denn das jetzt? Aber gut, wenn er unbedingt über seinen Freund reden wollte… „Hat Andreas eigentlich keine Freundin?“
    „Ist das so wichtig?“, brauste Tim auf. „Nein, hat er nicht, ist das irgendwie interessant für dich?“
    „Du redest doch die ganze Zeit über ihn!“, sie schaute ihn jetzt erbost an. „Dann wundere dich nicht, wenn ich dich etwas über ihn frage!“
    „Schon gut“, knurrte Tim mürrisch, seine Miene verfinsterte sich. Sie fand Andreas also doch interessant, er sollte besser mal aufpassen.
    Shona hatte sein Mienenspiel aufmerksam verfolgt, jetzt dämmerte ihr so langsam, was das Verhör sollte, sie verkniff sich mühsam ein Kichern. „Na ja, das wundert mich ja schon, dass er solo ist“, Shona rutschte von Tims Schoß hinunter und ging etwas auf Abstand zu ihm. „Ich meine, er sieht gut aus, hat einen tollen Job, und er kann toll erzählen.“
    Tims Kopf ruckte zur Seite. „Ach ja? Findest du?“
    „Ja, du etwa nicht? Du bist ja gerne mit ihm zusammen, da müsstest du das doch auch zu schätzen wissen, oder?“, Shona lächelte ihm betont liebenswürdig zu.
    In Tim begann es zu brodeln. Er erinnerte sich an den ersten Abend in der Bar, als Shona auf Tim zugegangen war, da war Andreas doch als Erstem ihre Oberweite aufgefallen. Und hatte er nicht auch Interesse an ihr bekundet, falls Tim sie nicht mehr wollte?
    „Sag mal, bahnt sich da etwas an zwischen euch?“, motzte Tim los.
    Shona lachte jetzt laut auf. „Du bist so ein eifersüchtiger Gockel, Timotheus!“
    „Ich bin bloß wachsam!“, protestierte er. „Und außerdem: Das sagt wohl die Richtige. Ich schmeiße nicht mit Gegenständen um mich!“
    „Okay, okay“, wiegelte sie schnell ab. „Aber keine Sorge, du reichst mir noch völlig aus“, sie krabbelte wieder zurück auf seinen Schoß. „Alles klar?“
    „Was heißt hier ‚noch’?“, sein Widerstand bröckelte immer mehr.
    „Ich liebe dich, Tim. Und nur dich“, sie schenkte ihm ein verführerisches Lächeln. „Ich dachte, das hättest du begriffen.“
    „Hab‘ ich auch“, er lächelte ihr zerknirscht zu. „Tut mir leid, Shona. Ich… also… ich hab’ mich gerade blöd aufgeführt.“
    „Du bist niedlich, wenn du eifersüchtig bist…“
    Tim drehte sie schnell auf den Rücken. „Weißt du, wann ich noch niedlicher bin?“
     
    Er konnte nicht von sich behaupten, dass er große Lust auf dieses Treffen hatte, aber er war auf Shonas Drängen hier und er wusste nicht, wie lange er es aushalten würde.
    Der Türsteher schaute ihn verwundert an, sagte aber nichts, als Tim alleine seine Stammbar betrat.
    Seine Clique war schon hier, er hatte sich für den Abend angekündigt, er war gespannt, ob Silvia auch da sein würde oder ob sie eine Begegnung mit ihm lieber vermeiden wollte.
    Andreas entdeckte ihn von weitem, er winkte ihm zu, die Clique saß um einen Tisch herum, Tim ging zielstrebig auf sie zu.
    „Hallo zusammen“, grüßte er in die Runde, sein Blick blieb auf Silvia haften, sie wich ihm schnell aus.
    „Hallo Tim, schön, dass du hier bist. Bist du alleine?“, erkundigte Manuel sich.
    „Na, seine Freundin darf doch hier nicht rein“, Silvia konnte sich diese Bemerkung ganz offenbar nicht

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