Bücher online kostenlos Kostenlos Online Lesen
Djihad: Islamistischer Terrorangriff mit gekapertem U-Boot (German Edition)

Djihad: Islamistischer Terrorangriff mit gekapertem U-Boot (German Edition)

Titel: Djihad: Islamistischer Terrorangriff mit gekapertem U-Boot (German Edition) Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Christoph Hoenings
Vom Netzwerk:
bekommen Geld von uns. Reichlich Geld! Denken Sie an Ihren Vater und seine Existenz! Nur, weil nichts mehr in der Zeitung gestanden hat, ist er nicht raus. Die Artikel können jederzeit fortgesetzt werden! Denken Sie an die Reaktion von Graf, wenn er erfährt, dass sie ihn ausspionieren!“
    „Das ist schiere Erpressung!“ hatte Sabine Sadler hervorgestossen.
    „Ja sicher!“ hatte Ari Roth geantwortet. „Und?“
    Wenn allerdings die Sadler und Graf ihre Beziehung beendet hatten, würde sie nichts mehr liefern können. Er würde jedenfalls sicherstellen, dass es nicht an der Sadler lag, wenn es Probleme zwischen ihr und Graf gab. Sie würde sich nicht trauen, von sich aus mit Graf zu brechen!

    „Warum hat Rupert Graf ausgerechnet Aisha mitgebracht?“ fragte Carl Almaddi, als er gemeinsam mit Barbara Humphries an der Bar des Hotels saß, wo sie auf Rupert Graf und Aisha warteten. „Sie ist eine gutaussehende nette junge Frau, klar, sie ist gebildet, sie spricht exzellent Englisch und Arabisch, aber sie steckt zu tief in dieser Geschichte, als dass ich sie einfach nur als seine Freundin betrachten könnte!“
    „Warum?“ fragte Barabara.
    „Sie hat die ganzen nach Deutschland gereisten arabischen U-Bootexperten in Deutsch unterrichtet. Sie kennt sie alle! Sie war Sprachlehrerin aller möglichen Figuren, die wir – und die deutschen Behörden - mit großem Misstrauen beobachten.“
    „Hast du Rupert gesagt, wo ich arbeite?“ fragte Barbara.
    „Natürlich nicht. Du bist als meine Lebensgefährtin hier!“
    „Was glaubst du, würde Graf denken, wenn er erführe, ich bin Mitarbeiterin von Sicherheitsberater Richard Lowen? Glaubst du, er wäre weiterhin unbefangen?“
    „Nun, er würde sich etwas unwohl fühlen!“
    „Siehst du! Und Aisha? Glaubst du, sie legt mir dann eine Bombe unters Bett? Ich habe mich mit ihr angefreundet. Sie ist gebildet, sie weiß zu vielen politischen Sachverhalten kluge Ansichten zu äußern, klügere, als ich von vielen unserer Experten in Washington je gehört habe! Sie liebt Rupert Graf abgöttisch! Und nur weil sie Muslimin ist und Arabisch spricht, kann sie doch nicht ausgegrenzt werden!“
    „Ich habe Fotos aus Deutschland übermittelt bekommen. In Hamburg läuft sie stets mit Kopftuch herum, zugeknöpft von oben bis unten. Ganz die strenggläubige islamistische arabische Frau.“
    „Und hier?“ hielt Barbara dagegen. „Als wir sie kennen gelernt haben, war sie fast nackt, und du hattest allergrößte Mühe, in ihre Augen zu schauen statt auf ihre Brüste! Glaubst du, das hätte ich nicht gemerkt! Mir blieb ja gar nichts anderes übrig, als mich auch zu entblößen, um dein Interesse nicht zu verlieren! Aisha ist die typische junge arabische Frau, unterdrückt durch ein strenges Elternhaus, ausgesetzt der Kontrolle durch sittsame Brüder und Verwandte. Und kaum gelingt es ihr, diesem Umfeld zu entfliehen, wird sie zur normalen westlichen jungen Frau, die sich ihrer Fesseln ledig sieht und sich unübersehbar ihrer Freiheiten erfreut!“
    „Und du meinst…?“ Carl Almaddi kam gar nicht dazu, seinen Satz zu Ende zu sprechen.
    „Ich meine,“ fiel Barbara ihm ins Wort, „wir hätten einen erheblich höheren Nutzen davon, sie auf unsere Seite zu ziehen statt sie auszugrenzen! Eine Frau mit Aishas Bildung, mit Aishas Kenntnissen, mit Aishas Einblicken in die muselmanische Welt ist für uns unbezahlbar! Was hast du Rupert eigentlich gesagt auf die Frage, woher du diese Unterlage hattest?“
    „Aus Washington! Ich habe gesagt, man habe mir das heute zugeschickt mit der Aufforderung, ihn zu fragen. Woher Washington das hätte, wüsste ich nicht.“
    „Und das hat er dir geglaubt? Achtung, da kommen sie!“
    Carl Almaddi sah sich um. Er war nicht der Einzige, der den Kopf drehte. Aisha sah atemberaubend aus in einem sehr offenherzigen Minikleidchen, ihrer trotz des nur kurzen Aufenthaltes bereits erlangten Sonnenbräune, auf hochhackigen Schuhen, die ihre Beine scheinbar endlos lang werden ließen, und ihrer tiefschwarzen Mähne. Er sah aber auch die ratlosen Gesichter der anderen Gäste, die offensichtlich überlegten, was der kahlköpfige Mann fortgeschrittenen Alters, dessen Hand sie umklammerte, wohl an sich haben mochte, dass dieses wunderschöne Geschöpf ihn so hemmungslos anhimmelte.

    Hakeem bin Zaif traf Hadschi Omar nach dem Abendgebet in einem der Nebenräume der Moschee im Zentrum Dhahrans, in die Leutnant ul Haq ihn gewiesen hatte. Hadschi Omar hatte Hakeem

Weitere Kostenlose Bücher