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Two Night Stand

Two Night Stand

Titel: Two Night Stand Kostenlos Bücher Online Lesen
Autoren: Ki-Ela Stories
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einfach nicht verzeihen – niemals.
     
    „Okay, das war ja irgendwie klar“, seufzte Tim und setzte sich wieder in sein Auto. Dass es nicht leicht werden würde, damit hatte er fest gerechnet. Aber immerhin hatte sie jetzt was, worüber sie nachdenken konnte, und das würde sie tun, davon konnte er ausgehen.
    Er fuhr direkt zu ihrem Wohnhaus, mit dem Auto würde er schneller sein, dort wartete er auf sie.
    Shona traute ihren Augen nicht, da stand doch tatsächlich das Zchen von Tim. Wütend lehnte sie ihr Fahrrad gegen die Hauswand und stapfte direkt auf das Auto zu. Schwungvoll riss sie die Beifahrertüre auf.
    „MACHST DU HIER EINEN AUF STALKER, ODER WAS?“
    „Shona, bitte… Du kannst mir doch nicht weismachen, dass du auf einmal nichts mehr für mich empfindest. Wir waren beide blind, es tut mir leid, wie das am Samstag gelaufen ist. Lass es uns doch versuchen“, bat er sie inständig.
    „ Weißt du, was ich für dich empfinde? Wut! Und zwar eine Scheiß-Wut ! UND JETZT HAU AB!“, mit Schwung schmiss sie die Tür wieder zu, Tim sprang schnell aus dem Auto.
    „DU DENKST, DU BIST DICKKÖPFIG?“, schrie er ihr hinterher, sie hatte die Haustür schon erreicht. „DANN KENNST DU MICH NOCH NICHT! ICH WILL DICH, UND ICH WERDE DICH KRIEGEN!“
    „TRÄUM WEITER!“, keifte sie zurück, dann verschwand sie rasch im Hausflur.
    Ihr Herz klopfte ganz schnell, sie lehnte sich gegen die Haustür und atmete erst einmal tief durch. Es war ja nicht so, dass er sie kalt ließ, aber trotzdem war das alles viel zu unglaubwürdig für sie. Sie konnte sich noch nicht einmal vorstellen, was es für Konsequenzen für sie haben könnte, wenn sie wirklich ein Paar wären.
    Und das wollte er doch auch nicht, das hatte er doch immer klar gesagt…
    ‚ Aber du hast dich doch auch geändert’ , mahnte eine Stimme in ihrem Kopf.
     
    „Shona, alles klar? Hast du Probleme?“, Mohammed trat vor seine Wohnungstüre. „Ich habe dich schreien gehört auf Bürgersteig.“
    „Es ist alles okay, ich hatte nur… nur eine Meinungsverschiedenheit“, sie drückte kurz seine Hand und lief dann die Stufen zu ihrer Wohnung hinauf.
     
    Tim beschloss, es für heute dabei zu belassen. Sie musste erst einmal runterkommen, und so stur wie sie war, würde er jetzt auch nicht mehr erreichen.
    Stattdessen fuhr er in einen Elektronikmarkt und erstand einige Blu-rays, mit einem zufriedenen Lächeln rief er dann einen Kurierdienst an.
     
    Shona wollte gerade das Haus verlassen, als es bei ihr läutete. Sie wunderte sich, dann wurde sie misstrauisch. Das würde ja wohl nicht…
    Doch statt Timotheus stand ein Bote eines Kurierdienstes vor ihrer Wohnungstüre. Breit grinsend hielt er ihr ein Päckchen vor die Nase.
    „Post für Sie“, verkündete er.
    „Für mich?“, Shona hatte damit gerechnet, dass sie ein Päckchen für einen Nachbarn annehmen sollte, umso verwunderter war sie jetzt.
    „Shona Miller?“
    „Ja, die bin ich.“
    „Ja, dann ist das Päckchen für Sie. Bitte hier unterschreiben“, er hielt ihr so ein elektronisches Dingens unter die Nase, Shona fühlte sich überrumpelt, nahm das Päckchen dann aber entgegen.
    Neugierig öffnete sie das kleine Paket, zum Vorschein kamen eine Box mit Blu-rays und ein Brief.
    Shonas Herz klopfte schneller, das konnte eigentlich nur von einem stammen, die Filme waren alle von Quentin Tarantino, mit zitternden Händen öffnete sie den Brief.
     
    ’Hallo Teufelchen,
    ich weiß, Du willst nichts mehr von mir wissen, aber wie ich Dir gestern schon gesagt habe: Ich gebe so schnell nicht auf.
    Du magst doch Quentin-Tarantino-Filme, vielleicht können wir uns die zusammen anschauen? Bitte melde dich bei mir, ich meine es wirklich ernst…
    Tim.’
     
    Über Shonas Gesicht huschte ein Lächeln, okay, das war wirklich nett gemeint von ihm, aber das hätte er sich locker sparen können.
    Sie nahm einen Stift und schrieb etwas darunter, dann verpackte sie wieder alles und nahm das Päckchen mit. Auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle war die Zentrale eines Kurierdienstes, dort konnte sie es gleich abliefern.
     
    Tim war überrascht, als seine Assistentin Susanne mit einem Päckchen am Vormittag zu ihm ins Büro kam. Er seufzte auf, es war ihm klar, dass es von Shona sein würde. Ihm fiel sein Brief entgegen, sie hatte etwas darunter geschrieben.
     
    ’Hallo Timotheus,
    netter Versuch, aber lass das bitte sein und kontaktiere mich nie wieder.
    Außerdem habe ich keinen Blu-ray-Player, bin ja nicht im

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